Beruflicher Quereinstieg: In diesen Branchen ist er möglich

Quereinstieg, Change

Abb. 1 – Change – beruflicher Quereinstieg, Pixabay.

Mangelnde Aufstiegschancen, ein fieser Chef, eine Kündigung, ein kaputter Rücken: Die Gründe für eine grundlegende berufliche Veränderung sind vielfältig. Doch in welchen Branchen werden Quereinsteiger gesucht, und wie sind dort die Aussichten? Einige Antworten gibt es hier.

Als Berater in die Finanzwelt

Durch Minizinsen und eine immer schmaler ausfallende gesetzliche Rente ist die Beschäftigung  mit der privaten Altersvorsorge für Verbraucher wichtiger als je zuvor. Zusätzlich hat die Coronakrise viele Kleinanleger verunsichert. Aus diesen Gründen steigt der Bedarf an Finanzberatern. Finanzdienstleistungsunternehmen wie die DVAG, die MLP SE oder die tecis Finanzdienstleistungen AG suchen deshalb nach geeigneten Quereinsteigern.

Entsprechende Stellenanzeigen finden sich auf den Unternehmensseiten der einschlägigen Jobportale, wie zum Beispiel im Fall von tecis bei Stepstone. Die interne Ausbildung erfolgt oft in Form von Lernmodulen und beinhaltet häufig eine IHK-Zertifizierung. Die Einstiegsmöglichkeiten sind dabei flexibel: Bei tecis ist der Start in Vollzeit, nebenberuflich oder während des Studiums möglich.

Als Quereinsteiger in die Pflege

Die Deutschen werden immer älter – und damit wächst der Bedarf in der Kranken- und Altenpflege. In den Krankenhäusern selbst arbeiten Quereinsteiger häufig als Stationshilfen oder Patientenbegleiter. Sie sind unter anderem für die Essensausgabe und den Patiententransport vor Ort zuständig. Andere unterstützen nach einer Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpflegeassistenten die Krankenpfleger bei der Versorgung der Patienten.

Auch die Altenpflege bietet Chancen für einen Quereinstieg. Betreuungsassistenten etwa betreuen nach einer mehrmonatigen Ausbildung inklusive Praktikum ältere Menschen bei der Freizeitgestaltung im Pflegeheim oder in Privathaushalten.

Alternativ gibt es die Möglichkeit, als Pflegehelfer im ambulanten Bereich zu arbeiten. Grundlage für diese Tätigkeit ist ein erfolgreich absolvierter Pflegebasiskurs sowie eine gültige Fahrerlaubnis. Die Weiterbildung wird häufig von der Bundesagentur für Arbeit finanziell gefördert.

Als Erzieher in die Kitas

Bereits seit vielen Jahren fehlt es in den Grundschulen, Kindertagesheimen und Krippen an Erziehern. Wer bereits einen ähnlichen Beruf wie zum Beispiel den des Sozialassistenten erlernt hat, kann als Quereinsteiger zwei oder drei Jahre die Berufsschule besuchen und danach ein einjähriges Praktikum durchlaufen.

Wer aus einem berufsfremden Job kommt, muss bereits vor dem Besuch der Berufsschule ein Praktikum absolvieren. Generell variieren für Quereinsteiger je nach Bundesland Ausbildungsdauer und Zugangsvoraussetzungen.

Neben der Ausbildung müssen angehende Erzieher wichtige Soft Skills mitbringen. Dazu gehören vor allen Dingen Empathie und Verantwortungsbewusstsein beim Umgang mit Kindern und Jugendlichen.

Als Makler in den Immobilienmarkt

Als sogenanntes „Betongold“ sind Eigentumswohnungen und Häuser seit Jahren eine attraktive Geldanlage, eine Trendumkehr ist hier zurzeit nicht in Sicht. Das verleiht dem Job des Immobilienmaklers eine interessante Zukunftsperspektive.

Wer verkäuferisches Talent mitbringt und sich für die Themen Eigentum und Architektur begeistert, kann sich in diesem Bereich als Quereinsteiger versuchen. Kaufmännische und betriebswirtschaftliche Vorkenntnisse sind ebenfalls von Vorteil. Fachliches Know-how können sich Quereinsteiger in einschlägigen Seminaren von Weiterbildungsinstituten aneignen, den Feinschliff erhalten Immobilienmakler dann in der täglichen Praxis.

Quellennachweis

  • Abb. 1 – Change – beruflicher Quereinstieg, Pixabay. Bildnachweis: Pixabay, 4082009, Gerd Altmann

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