Geld anlegen – Anleihen oder Aktien?

Wir leben wohl nicht zu den allerbesten Zeiten, um das Tagesgeld anzulegen. Die höchsten Zinsen pendeln knapp über die Schwelle von 2 Prozent. Nur wenn man sich die Angebote genauer anschaut, kann man vielleicht noch das eine oder andere Schnäppchen erwischen, wie z. B. das bei Anlegern sehr beliebte Tagesgeldkonto der Bank of Scotland mit 30 Euro Startguthaben.

Und bei den Bundesanleihen ist nicht viel zu lachen – es sind gerade mal magere 1,6 Prozent Rendite zu holen. Sollen nun diejenigen Anleger, die eine höhere Verzinsung sich wünschen, deshalb auf Zinspapiere verzichten und nur noch auf die Aktien setzen?

Allein aus der Sicht der Verzinsung bietet zur Zeit die Aktien der Energieversorger oder der Telekommunikation sehr attraktive Dividendenverzinsung mit über 5 Prozent. Im Vergleich zu den Anleihen ist es deutlich mehr. Mit diesen Wertpapieren lässt sich ähnlich das Geld anlegen wie mit Anleihen. Die Wertpapiere dieser großen und von Konjunkturschwankungen nicht so betroffenen Unternehmen bieten einen relativen guten Schutz vor Kursschwankungen. Vor allem weil deren Erträge zu allen Zeiten stabil und damit berechenbar sind. Hier finden Sie den direkten Depot Vergleich aller Direktbanken.

Doch kein Depot, bzw. die gesamte Geldanlage sollte zu keinem Zeitpunkt nur aus einem Typ bestehen. Eine gute Mischung ist immer ideal und bietet einen Schutz gegen Verluste. Die deutschen Staatsanleihen sind aber im Augenblick zwar sicher, aber extrem unattraktiv von der Rendite. Einige andere Staatsanleihen bietet aber eine interessante Verzinsung an. WICHTIG: ganz neu ist es, dass auch die Anleihen regelmäßig auf die Renditen und die Sicherheiten zu überprüfen sind. Die alte Regel, „Anleihen kaufen und liegen lassen“ greift nicht mehr. Auch in diesem Geldanlage Markt ist eine höhere Volatilität eingedrungen.

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