Australien Kreditkarte - Ratgeber

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Australien ist das Traumziel für viele Urlauber. Damit die Ferien "Down Under" auch paradiesisch werden, sollten genügend Zahlungsmittel verfügbar sein. Heutzutage geht auf dem fünften Kontinent ohne Kreditkarte oft nichts mehr. Sogar im Outback wird via Visa gekauft. Obwohl die Bargeldzahlung in ländlichen Gebieten noch weit verbreitet ist, kann man nicht mehr ausschließlich auf Scheine und Münzen setzen. Der Griff zur EC-Karte funktioniert vereinzelt in den Großstädten - aber nicht ohne satte Zusatzkosten. Kreditkarten bieten Alternativen. Doch die Gebühren dafür variieren erheblich.

Angebote sorgfältig prüfen

Es kommt darauf an, welche Bank die jeweilige Kreditkarte offeriert. Denn die Geldinstitute nehmen verschiedene Zielgruppen ins Visier. Reisende sollten deshalb vorab klären, wie lange sie Australien bereisen, welche Ziele sie innerhalb des Landes ansteuern, wo sie übernachten und wie sie sich fortbewegen wollen. Kenner wählen nach diesen Kriterien ihre Kreditkarten aus.

Australien, Sydney, Opera
Australien, Sydney. Photo by Dan Freeman on Unsplash

Warum Bargeld allein nicht ausreicht

Wichtig zu wissen ist, dass in Metropolen wie Sydney sogar schon Parkscheine ausschließlich mit der Kreditkarte erworben werden. Aber auch Campingplatzbesitzer bestehen zunehmend auf diese Bargeldloszahlung. Denn die Bonität der Gäste ist so besser nachvollziehbar. Manche Hotels behalten bei der Buchung von Zimmern eine Kaution ein und verlangen dazu eine Kreditkarte. Nach ordnungsgemäßem Aufenthalt wird das einbehaltene Geld innerhalb einer Woche zurückgebucht. Eine Übernachtung in den meisten Nationalparks kann im Internet ebenfalls nur via Kreditkarte gesichert werden. Und auch Autos sowie Wohnmobile kann man nur mit dem Plastikchip mieten.

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Zwei Karten, größerer Kreditrahmen: Die dreifache finanzielle Absicherung

Vor dem Trip zum anderen Ende der Welt ist die Erhöhung des Verfügungsrahmens der Kreditkarte unabhängig vom Geldbeutel empfehlenswert. Fern der Heimat braucht jeder einen finanziellen Spielraum. Denn manchmal lässt Unheil nicht lange auf sich warten. Schnelle Hilfe aus Deutschland bekommt man nur bedingt: Die Geldinstitute bieten qualitativ sehr unterschiedliche Services an, wenn die Kreditkarte beispielsweise verloren geht oder gestohlen wird. Erfahrene Reisende empfehlen, zwei Karten mitzunehmen, um stets zahlungsfähig zu bleiben. Denn in Australien ein Konto zu eröffnen und sich auf diese Weise einen neuen Bezahlchip zu verschaffen, geht nicht von heute auf morgen und lohnt nur bei einem längeren Aufenthalt. Dann allerdings könnte es richtig vorteilhaft werden. Denn mit den meisten "Visa Australian Debit" - Karten lässt sich auch in Deutschland kostenlos Cash vom australischen Bankkonto abheben.

Australien, Ayers Rock, Outback
Australien, Sydney. Photo by PhotoHolgic on Unsplash

Die beliebtesten Kreditkarten für Australien

Visa- und Mastercard stehen in der Gunst der Australienreisenden an höchster Stelle. Diese Kreditkarten sind weltweit einsetzbar, werden nahezu überall akzeptiert und eignen sich als bargeldloses Zahlungsmittel genauso wie zum Abheben von Geldbeträgen. Sie haben American Express und Diners Club, die im Vergleich zu früher nur noch häufig in Nobel-Gegenden akzeptiert werden, aus den Spitzenplätzen verdrängt. Da man in Deutschland grundsätzlich eine Visa- oder Mastercard beim Eröffnen eines Girokontos hinzu bekommt, ist es bequem, diese beiden Karten auch im Ausland zu benutzen. Bei Bargeldabhebungen sollte man bei allen Karten beachten, dass eine Buchung in der jeweiligen Landeswährung des Urlaubsortes immer günstiger ist. Leider sind Jahres- /oder Kontoführungsgebühren für Visa- und Mastercard immer noch üblich. Daher kann sich manchmal eine zusätzliche Karte lohnen. Bezahlt man mit der Mastercard, ist dies immer gebührenpflichtig, besonders außerhalb der EU. Ausnahme ist die "Advanzia Mastercard Gold", bei der nur für Bargeldauszahlungen Gebühren anfallen. Allerdings ist man mit allen Mastercards gut versichert. Das kann nicht nur bei Diebstahl der Karte sehr entlastend sein. Die meisten Sparkassen bieten Zusatzleistungen inklusive an, wie etwa eine Reiserücktritts- und/oder eine Krankenversicherung, die drei Monate lang gültig ist. Hier sollten Kunden präzise Informationen bei der jeweiligen Bank einholen.

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Die Gebühren bei Visa- oder Mastercards liegen generell pro Transaktion im außereuropäischen Ausland zwischen einem und drei Prozent des Umsatzes. Hebt man Bargeld ab, kann es noch teurer werden. Die Targobank etwa verlangt 3,5 Prozent des ausgezahlten Geldbetrages, mindestens aber 5,95 Euro. Bei Verlust der Karten ist grundsätzlich ein Ersatz innerhalb von 48 Stunden möglich, der auch an eine australische Adresse gesendet wird. Die Dienstleistung ist jedoch teuer und unterschreitet zumindest bei der Targobank 160 Euro nicht.

Australien, 12 Apostel, Küste, Ozean
Australien, Sydney. Photo by Victor Garcia on Unsplash

Der Sonderfall der Santander Bank

Neben Visa und Mastercard erfreut sich auch die "Santander 1plus Visa Card" großer Beliebtheit bei Australien-Fans, vor allem bei jenen, die in wenigen Wochen viel erleben wollen. Um den Chip zu erhalten, muss man kein Girokonto bei Santander eröffnen. Allerdings sind die Kriterien der Kundenakzeptanz undurchsichtig. Die Bank scheint vorzugsweise solvente Arbeitnehmer mit regelmäßigem Einkommen sowie Studenten mit nachgewiesenem Nebenjob zu akzeptieren. Die Karte erhält man zwar kostenlos und muss dafür auch keine Jahresgebühr bezahlen. Aber Transaktionen sind im Gegensatz zu früher nicht mehr unentgeltlich. Jede bargeldlose Zahlung schlägt mit 1,5 Prozent des Umsatzes zu Buche. Geld kann man nur viermal im Monat gebührenfrei abheben. Dafür gibt es einen Prozent Tankrabat weltweit sowie fünf Prozent Erstattung auf alle Reisebuchungen über das Kartenkonto. Bei Verlust erhält man - auch in Australien - innerhalb von sieben bis zehn Werktagen Ersatz. Weitere Leistungen sind nicht inbegriffen.

Die beliebtesten Gratis-Kreditkarten mit Gebührenbefreiung

Touristen in Australien schätzen besonders die kostenlosen Kreditkarten, bei denen es auch bei Transaktionen keine Aufschläge gibt. Mit diesen Plastikchips kann man weltweit gebührenfrei bargeldlos bezahlen und Geld abheben. Kostenfallen verstecken sich lediglich in Sonderleistungen oder hinter Limits. Doch aufgepasst: In Australien verlangen immer noch viele Banken eine "Automatengebühr" (rund zwei Australische Dollar). Es lohnt sich, vor der Bargeldabhebung immer nachzufragen.

Die Barclaycard Visa-Karte

Auch für diesen Gratis-Chip braucht man nicht das Girokonto zu wechseln. Das macht die Barclaycard zur beliebtesten "Zweitkarte". Kostenlos kann sie allerdings nur online eingerichtet und verwaltet werden. Dafür bekommt man bei der Erstbeantragung 50 Euro geschenkt. Weiteres Guthaben ist einzahlbar. Für die Karte sind ein Girokonto bei einer deutschen Bank, ein Wohnsitz in Deutschland, ein regelmäßiges Einkommen, detaillierte Auskünfte über die Arbeitsstelle und eine gültige Mobilfunknummer sowie eine Online-Identitätsüberprüfung erforderlich.

Australien, känguru
Australien, Sydney. Photo by Christopher Burns on Unsplash

Teuer wird es, wenn die Karte abhanden kommt oder man irgendetwas vergisst. So muss man schon bei Anforderung daran denken, die Begleichung der Umsätze zu 100 Prozent und zu einem wiederkehrenden, festen Zeitpunkt innerhalb von acht Wochen einzustellen. Andernfalls fallen Zinsen an. Wer unerfahren ist, sollte unbedingt die Unterstützung der Barclay-Hotline in Anspruch nehmen.

Geht die Karte verloren, so kann sie zwar für 15 Euro ersetzt werden. Doch nach Australien wird dieser Ersatz nicht verschickt, nur an die Meldeadresse in Deutschland. Das dürfte für einen kürzeren Aufenthalt dann heißen: "Pech gehabt!" Versicherungen jeglicher Art umfasst diese Kreditkarte nicht. Kostenpflichtig ist zudem der Einsatz der Karte in Casinobetrieben, Lotteriegesellschaften, Wettbüros und Wertpapierhandelsplattformen (vier Prozent vom Umsatz), ferner der Überweisungsservice (7,50 Euro pro Transaktion) sowie die Zusendung der Auszüge (1,10 pro Versand).

Die Visa-Karte der Deutschen Kreditbank (DKB)

Diese Bezahlhilfe ist vor allem deshalb gefragt, weil sie sowohl mit "Apple Pay" als auch mit "Google Pay" kompatibel ist. Um sie zu erhalten, muss man jedoch erst ein kostenloses Girokonto bei der reinen Online-Bank "DKB" eröffnen, über das auch die Kreditkartenabrechnung monatlich erfolgt. Der Chip ist ohne regelmäßiges Einkommen erhältlich. Man muss lediglich nachweisen, dass ein monatlicher Mindestbetrag von 700 Euro auf das Girokonto eingeht. Geld kann nur ab einem Mindestbetrag von 50 Euro abgehoben werden. Geht die Karte in Australien verloren, gibt es nach Angaben der Bank eine neue Kreditkarte "auf dem schnellstmöglichen Weg", zur Überbrückung auch gebührenfreies Bargeld bei Partnerbanken im Urlaubsort. Inbegriffen in dem Kompakt-Angebot ist auch ein “Online-Cashback”: 20 Prozent der Bestellung über das DKB-Internet-Portal werden nach Abschluss des jeweiligen Kaufes rückerstattet. Versicherungsleistungen gibt es aber auch mit dieser Karte nicht.

Die (Transfer-)Wise Debit Card

Die britische "Wise Debit Card" (früher "Transferwise") wirbt mit einem kostenlosen "Multi-Währungs-Konto" ohne SCHUFA-Abfrage. Sie ist bei häufig reisenden Geschäftsleuten beliebt, sorgt sie doch für optimale Wechselkursgebühren, auch bei Lastschriften und Überweisungen. Die Karte kann nur online beantragt und muss mit einem Guthaben aufgeladen werden. Sie wird überall dort akzeptiert, wo auch die Mastercard Anerkennung findet. Überziehungen und Rückbuchungen sind jedoch nicht möglich, dafür Transfers sowohl mit "Apple Pay" als auch mit "Google Pay". Bargeld ist kostenlos bis zu 200 Pfund monatlich abhebbar.

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