Chartanalyse - Formationen und Indikatoren

Klassische Formationen

Chartformation Steigender TrendkanalTrendkanal
Ein Trendkanal beschreibt das häufig zu beobachtende Phänomen, dass Kurse innerhalb eines Trends kontinuierlich zwischen zwei parallelen Linien pendeln. Dieser Prämisse folgend, würde es sich anbieten - solange die Trendlinien, die den Trendkanal bilden, nicht durchbrochen werden - auf ein Fortbestehen des Chartmusters zu setzen. Der Trendkanal kann also in steigender, fallender und neutraler Form vorliegen.

 

Chartformation Fallender-KeilKeilformation
Die Keilformation ähnelt einem Dreieck und beschreibt eine Preisentwicklung, die durch zwei konvergierende, spitz aufeinander zulaufende Trendlinien umschlossen wird. Der Keil bildet sich idealerweise in einer Zeitspanne zwischen einem und drei Monaten aus. Er ist gegen einen etablierten Trend geneigt und wird im Allgemeinen als Trendfortsetzungsformation interpretiert. Der Keil kann sich in steigender, fallender oder neutraler Form bilden.

 

Candlestick Formationen

Chartformation Candlestick - Inverted Hammer(lnverted) Hammer
Das Candlestick-Kursmuster „Hammer" wird von einer Kerze mit kleinem Körper und einem langen unteren Schatten gebildet. Der „Hammer" muss auf eine kurzfristige Abwärtsbewegung folgen

und wird als Bodenumkehrsignal interpretiert. Je länger der untere Schatten und je kleiner der Kerzenkörper ist, desto größer wird seine Bedeutung für den Kursverlauf eingeschätzt.

 

Chartformation Candlestick - Bullish EngulfingBullish Engulfing Pattern
Das Signal besteht aus zwei Kerzen. Das Kursmuster muss nach einem Abwärtstrend auftreten und wird als starkes Umkehrsignal interpretiert. Der vorhergehende Kursverlauf muss eine klar erkennbare Abwärtstendenz aufweisen. Die erste Kerze sollte einen schwarzen Körper haben. Der zweite Körper muss weiß sein und die Kerze des Vortages umschließen, aber nicht zwangsweise deren Schatten.

 

Chartformation Candlestick - Momentum ImpulsMomentum Impuls
Nach starken Kursanstiegen konsolidieren sich Aktien eine Zeit lang, um dann den Kursanstieg wieder fortzusetzen. Die Konsolidierungsphase ist idealerweise mit einem Rückgang der Volatilität und des Handelsvolumens verbunden. Die Formation besteht aus zwei Phasen: In der ersten Phase verzeichnet die Aktie einen steilen Kursanstieg. In der zweiten Phase konsolidiert sie sich in einer relativ engen Spanne. Der ideale Einstiegszeitpunkt ist innerhalb der Konsolidierungsspanne, wenn die Aktie ein bullisches Verhalten zeigt.

Mehrfachzeitrahmen

Um dauerhaft ein besserer Trader zu werden, sollte man den Markt aus vielen verschiedenen zeitlichen Perspektiven beobachten können. Das Handeln in einem einzigen Zeitrahmen schränkt die Sicht auf den Markt und die Interpretation dessen Entwicklungen ein. Es wichtig, sich ein größeres, weiträumiges Bild vom Markt zu verschaffen. Dies vermittelt ihm einen besseren Eindruck von der Gesamtentwicklung und erleichtert das Auffinden möglicher Unterstützungs- und Widerstandslinien sowie die korrekte Ermittlung von Stop-Loss-Marken.


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